Die Top 3 Wanderungen im Kirishima Gebirge

開催日時: 20200109 〜 20200111

Die Top 3 Wanderungen im Kirishima Gebirge

Sie sind gerne aktiv und/oder Sie lieben die Berge? Dann dürfen Sie sich die Chance auf einen Ausflug ins Kirishima Gebirge nicht entgehen lassen!

Für eine Wanderkarte auf Englisch klicken Sie hier!

Für unsere Top 3 Wanderungsempfehlungen lesen Sie einfach weiter 🙂

 

❶ TAKACHICHO-NO-MINE: Takachiho Gawara Einstieg

Dieser Aufstieg dauert vom Besucherzentrum Takachiho-Gawara aus lediglich etwa 2 Stunden bis zur Spitze des Berges Takachiho-no-Mine (1574m). Von hier aus haben Sie nicht nur eine wundervolle Aussicht auf die umliegenden Vulkane, sondern erleben auch ein Stück japanische Geschichte hautnah.

Amano Sakahoko, eine mystische Waffe aus der Entstehungsgeschichte Japans befindet sich auf der Spitze des Takachiho-no-Mine. Der Legende nach soll Ninigi no Mikoto, der Enkel der Sonnengöttin Amaterasu, hier auf die Erde gekommen sein. Als Urgroßvater des ersten Tennō ist er der Ahne aller Kaiser Japans.

Der Abstieg ist mit eineinhalb Stunden etwas schneller zu schaffen als der Aufstieg, allerdings besteht aufgrund von Geröll an einigen Stellen Rutschgefahr und sollte nicht überstürzt werden.

Da der Wanderweg kaum von Bäumen gesäumt ist, hat man zu jeder Zeit eine herrliche Aussicht auf die Umgebung. Allerdings bedeutet dies, dass sommers wie winters Sonnenschutz unverzichtbar ist. Desweiteren kann der Aufstieg bei starkem Wind gefährlich sein und auch eingeschränkte Sicht durch Nebel kann den sonst verhältnismäßig einfachen Aufstieg sehr schwierig werden lassen. Informieren Sie sich vor dem Aufstieg sicherheitshalber über die Wetterlage.

Dauer der Wanderung: 3 bis 4 Stunden

Schwierigkeitsgrad: mittel

Parkplätze vorhanden (500 JPY)

Zu Beginn der Wanderung hat man ein schützendes Blätterdach über sich.
Bald verschwindet das Grün und die Farbenwelt wird von Rot dominiert.

Am Vulkankrater entlang zu laufen ist ein schaurig schönes Gefühl!

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❷ KARAKUNIDAKE: Aufstieg über die Ōnami-Route

Karakuni ist mit seinen 1700m der höchste Berg des Kirishima Gebirges. Aufgrund von vulkanischer Aktivität um Berg Iō (Iōyama) sind derzeit einige Routen nicht passierbar. Die Route über den Ōnami See jedoch ist begehbar und sicher!

Diese Route ist schon allein wegen der wechselnden Umgebung sehr empfehlenswert. Und natürlich, weil es der höchste Berg mit entsprechend formidabler Aussicht ist! Bei guter Sicht kann man im Süden sogar Sakurajima erspähen.

 

Erst wenn man ganz oben angekommen ist, kann man in den Schlund des einst so mächtigen Vulkans schauen.

 

Etwa auf halbem Weg kommt man zum Ōnami See. Es stellen sich zwei Wege zur Auswahl. Falls man sich nicht sofort entscheiden kann, ist hier ein wunderbarer Ort für eine kleine Pause.

Man kann natürlich auch einfach einen Weg auf dem Hinweg nehmen und den anderen auf dem Heimweg. Wem das nötige Wetter, die Kondition oder auch einfach nur die Motivation fehlt, kann statt des Aufstiegs zum Gipfel auch einen Spaziergang um den See machen. Die Route dauert etwa drei Stunden und ist auch für Sportmuffel problemlos zu meistern.

Diese Wanderung ist nicht so “wild” wie der Aufstieg zum Takachiho, da der Pfad dank des fehlenden Gerölls wesentlich leichter begehbar ist. Dennoch sind festes Schuhwerk und Motivation nicht fehl am Platz.

Die Wanderung geht zu großen Teilen durch Gebüsch und unter Bäumen hindurch und bietet somit im Sommer Schutz vor der Sonne.

Länge der Wanderung: 5 bis 6 Stunden

Schwierigkeitsgrad: leicht/mittel

Kostenlose Parkplätze sind vorhanden, können am Wochenende aber schnell voll sein. Weitere Parkplätze sind für 500JPY verfügbar.

 

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 TAKACHICHO-NO-MINE: Ōjibaru Kōen Einstieg

Der dritte Vorschlag führt nochmals auf den Gipfel des Takachiho-no-Mine. Dieser Berg ist so beeindruckend, dass er durchaus mehrere Wanderwege verdient.

Diese Route startet bei Ōjibaru Kōen. Man fährt mit dem Auto ein gutes Stück durch den Wald bevor man zum eigentlich Einstieg kommt. Wenn Sie gerne unter einem Blätterdach laufen, ist dieser Weg der beste für Sie, denn zu zwei Dritteln geht er durch den Wald. Die herrliche Aussicht wird lange genug von Bäumen versteckt (und natürlich auch die Sonne, was im Sommer natürlich wünschenswert ist), dass man sie um so mehr wertschätzen kann, wenn man aus dem Wald heraus kommt.

Bei schönem Wetter sieht man Berg Yatake und den See Miike, allerdings gibt es hier öfters dicken Nebel. Sicherheitshalber sollte man auch bei diesem Aufstieg die Wettervorhersage zu Rate ziehen.

Diese Route ist zwar technisch nicht sehr anspruchsvoll, aber ohne Orientierungssinn ist der Pfad durch den Wald nicht ganz einfach zu finden.

Dauer der Wanderung: 6 Stunden

Schwierigkeitsgrad: mittel

Kostenlose Parkplätze vorhanden